Das Prinzip ist angelehnt an alle
ähnlichen Programme, die auf dem Markt angeboten werden und mit einer
kohlehydratreichen, aber fettarmen Ernährung arbeiten, wobei in der
Fettreduktionsphase sogenannte Nahrungsergänzungsprodukte als Ersatz
für 2-1 normale Mahlzeiten eingesetzt werden.
Der Sinn dieser Methode ist:
- Durch eine individuell berechnete,
kohlehydratreiche Mahlzeit täglich wird unser Organismus mit einem Minimum
an "gutem" Brennstoff = Kohlehydraten versorgt, die er für seine
allgemeinen Funktionen benötigt. Im Schnitt ungefähr 550 bis 650
Kilokalorien. Etwa 1000 bis 1500 Kilokalorien Ihres eigentlichen "Bedarfes" -
je nach Statur - werden Ihnen durch Wegfall von 2 Mahlzeiten entzogen.
Nur wenn dies gewährleistet ist, ist unser Organismus in der Lage,
für den Rest an erforderlichen Kalorien auf das körpereigene
Depotfett zuzugreifen. Das ist wissenschaftlich bewiesen!
- Die
Nahrungsergänzungsprodukte sind praktisch bei allen Anbietern
ähnlich, es sind in fettarmer Milch aufzulösende
Eiweißprodukte, die allerdings nach den europäischen
Diätrichtlinien für längere Anwendung geeignet sein müssen.
Dazu müssen sie einen Mindestanteil an Vitaminen, Mineralstoffen und
Spurenelementen enthalten, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.
Unterschiedlich sind Qualität und Geschmack.
Die von uns
eingesetzten Produkte der Firma COMIDAMED sind in einer Universitätsklinik getestest und für gut befunden worden.
(Freiburg/Breisgau, 1999 und 2000)
Wir halten sie
für die besten am Markt.
- Die Gewichtsreduktion
verläuft in 4 Stufen:
Startphase
- Als erstes eine 2tägige Einstimmung auf die
Ernährungsumstellung. Hierzu wird ein sogenanntes Startprodukt
(COMIDA I) über 2 Tage lang 5x täglich als
einzige Nahrung getrunken, es wird in diesen 2 Tagen nichts
gegessen.
Man wird davon satt, keine Angst. Der Sinn ist, die in der
Leber jedes Menschen vorhandene Reserve an Speicherzucker (Glykogen) der Leber
zu entziehen, damit der Körper sie als "Reserve" während der
Gewichtsreduktion nicht nutzen kann, sondern wirklich nur auf das
überschüssige Depotfett zurückgreift.
Empfehlenswert ist
dazu eine Trinkbrühe (Gartengemüsesuppe), die einen zusätzlichen
sättigenden Effekt hat und ein herzhaftes Getränk auch zwischendurch
ist.
Reduktionsphase
- Die
Reduktionsphase: in dieser Zeit wird üblicherweise einmal
täglich eine individuell errechnete Normal-Mahlzeit gegessen - egal, ob
morgens, mittags oder abends - die vor allem kohlehydratreich sein soll, d.h.
sie soll etwa 60% Kohlehydrate in Form von Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Brot
und Obst enthalten, etwa 20-25% Eiweiß in Form von Fleisch, Fisch oder
Milchprodukten und etwa 15% vorwiegend pflanzliches Fett.
Die beiden
weiteren Mahlzeiten werden mit einem Diätprodukt (Comida II oder
Tomatensuppe, Gulaschsuppe, Kartoffelsuppe) ersetzt. Der Sinn ist, dass durch
diese recht eiweißhaltigen, fettarmen Diätprodukte Nährstoffe
zugeführt werden, die keinen Blutzuckeranstieg verursachen und dadurch
keine "Insulinantwort" des Körpers hervorrufen. Zum Verständnis bitte
die Insulinkurve ansehen.
Die normale
Fettverbrennung, die eigentlich zwischen 2 üblichen Mahlzeiten nur 2 bis 3
Stunden läuft, wird dadurch auf fast 18 Stunden pro Tag verlängert.
Und das führt dazu, dass man mit dieser Methode etwa 1kg Körperfett pro Woche abnehmen kann.
Wieso?
Von Ihrem normalen Kalorienbedarf
nehmen wir Ihnen 1.000 Kcal weg, die sich der Körper aus dem Fett holen
soll. Bei 7 Tagen pro Woche sind das 7.000 Kcal, und das entspricht dem
Brennwert von 1kg Körperfett.
Schneller geht es auf keinen Fall,
denn alles was schneller geht, ist kein Fettabbau, sondern Verlust an
Zellgewebe, und das verursacht dann später den sogenannten
Jo-Jo-Effekt! Unser Körper versucht immer, verlorengegangene
Zellmasse so bald wie möglich wieder aufzubauen! Das ist das
Teuflische!
Übergangsphase
- Die
Übergangsphase: wenn man bis auf 1-2kg an sein Wunsch- oder
Wohlfühlgewicht herangekommen ist,
dann isst man 2x täglich eine normale Mahlzeit und nur noch 1x
täglich ein Diätprodukt.
Der Sinn: nach einer längeren
Reduktionsphase muß der Organismus vorsichtig wieder "lernen" mehr
Kalorien zu verarbeiten. Wenn man nach einer Reduktion zu schnell wieder auf
normale Kost umstellt, dann führt das unweigerlich zu relativ rascher
Gewichtszunahme!!
Je Mehr Kilo man
"geschmissen" hat, umso länger sollte diese Übergangsphase dauern,
maximal 6 Wochen.
Haltephase - Beendigung der
Diät
- Die
Haltephase: jetzt darf man wieder 3x täglich normale Mahlzeiten
zu sich nehmen, die in der Zusammensetzung allerdings nach wie vor fettarm und
kohlenhydratreich sein sollte.
Das
Allerwichtigste auch nach der Diät: so selten wie möglich kleine oder
größere Zwischenmahlzeiten. Denn jede Zwischenmahlzeit,
die in irgendeiner Form Kohlenhydrate oder Fett oder sogar beides enthält,
(alles Naschwerk, vor allem Schokolade!!), führt zu einem
Blutzuckeranstieg, damit zu einer Insulinantwort und damit wird für 1-2
Stunden die normale Fettverdauung unterbrochen = Fett wird gespeichert!
Auch und gerade das so beliebte Stück Obst zwischendurch: Obst
enthält nur Fruchtzucker und Wasser, macht also einen kurzen
Blutzuckeranstieg und damit eine Unterbrechung der Fettverdauung!! Lediglich
Gemüse ist als Zwischenmahlzeit ungefährlich, denn Gemüse
besteht fast nur aus Zellulose und Wasser, dazu zählen beispielsweise auch
Wassermelonen! Siehe Insulinkurve 3.
Wenn man
lernt, Obst und Naschwerk möglichst im Rahmen einer normalen Mahlzeit als
Vor- oder Nachtisch zu essen - eine "Mahlzeit" kann bis zu 2 ½ Stunden
gerechnet werden - dann kann man über lange Zeit sein Gewicht
halten.
Also: etwa 1-2
Stunden nach dem Mittagessen ein Eis beim Italiener ist noch ungefährlich,
aber 4 Stunden später ist es ein Dickmacher!
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